Superlevel

w00t zum Sonntag

Wie schön, dass es den Sonntag gibt. Ganz egal, wie erschütternd und zermürbend die Woche war, wir lehnen uns zurück, trinken eine Tasse heißer Drogen, lesen ein paar hervorragende Texte… und schon ist die Welt in Ordnung. Wir haben auch diese Woche das Internet für euch durchgelesen und die besten Artikel in einer neuen Ausgabe von w00t zum Sonntag gebündelt – mit freundlicher Unterstützung von QUOTE.fm und dem großen blauen Textmarker. Viel Spaß!

Das w00t der letzten Woche wurde zur Kriegsdokumentation um den Trailer zu Hitman Absolution und die Kritiker von übermäßiger Gewalt und Nonnen in Lederoutfits. Keine Angst, das hier ist der einzige Text mit Bezug auf Hitman. Im Nachklang der E3 und ihrer Trailer beschäftigte sich auch Nathan Grayson von Rock Paper Shotgun mit der Glorifizierung von Gewalt in Spielen:

Eurogamer haben Robert Purchese ausgesandt, herauszufinden, wo der aktuelle Simulatoren-Wahn seinen Anfang nahm, wer solche Spiele erschafft und wer dann auch noch verrückt genug ist, sie zu spielen:

Wer nicht Super Mario spielen kann, baut es eben aus Pappe nach. Josiah Harrist erzählt bei Killscreen eine eindrucksvolle Geschichte über seine Kindheit im digital unterentwickelten Laos, die Gabe der Fantasie und die Liebe zu Videospielen:

Wie steht es eigentlich um unsere geliebte Bleep-Bloop-Musik? Adi Robertson hat das New Yorker Blip Festival besucht und mit Chiptune-Künstlern über die Szene, ihre Motivation und ein Genre, dass sich ständig weiter entwickelt und schon lange nicht mehr durch reine Nostalgie genährt wird, gesprochen:

Für mich hat es genau einen Durchlauf gebraucht, um Diablo 3 satt zu haben. Lag es daran, dass zu viele andere gute Spiele um mich herum schwirren, oder kann D3 in Sachen Suchtpotenzial einfach nicht mit seinem Vorgänger mithalten? Alex Curelea hat das ausgefeilte Belohnungsprinzip semi- wissenschaftlich unter die Lupe genommen:

Zur weiterführenden Lektüre empfehlen wir ein kleines Follow-up zu einer Reaktion seitens Blizzard; Besonders Diablo-affinen Lesern sei außerdem dieses Reddit-Ask me anything mit den Game-Designern Wyatt Cheng, Andrew Chambers und Jay Wilson ans Herz gelegt.

Daran, dass das fünfte Humble Bundle V ein gigantisches Monster unter den Spiele-Potpourris ist, besteht kein Zweifel (während ich diese Zeilen schreibe, läuft übrigens Bastion im Hintergrund). Wie geht man mit so großem Erfolg um? Ist das überhaupt noch “indie”? Und was machen die Bundle-Boys eigentlich mit all dem Geld? John Walker von Rock Paper Shotgut hat das Humble-Team dazu ausgequetscht:

Jacob Aron vom New Scientist stellt Peter Molyneux’ Versuch, dem Spieler durch ausgeklügelte künstliche Intelligenz und die Anbindung an Social Media personalisierte Spielerfahrungen zu bieten, vor:

Michael Abrash lebt den Traum als Vollzeit-Programmierer bei Valve, ist aber nur über Umwege dort hin gekommen. In seinem Valve-Blog erklärt er, wie sich eigene persönliche Reise durchs einfache “Tu, was du liebst”-Prinzip angenehmer gestalten lässt.

(A propos Valve: Wer es noch nicht gesehen hat, sollte sich an dieser Stelle ebenfalls das großartige Handbook for new employees ansehen.)

Christof Zurschmitten bot bei Superlevel in seinem Journal über die ArmA II-Zombie-Mod DayZ spannende Einblicke in die Welt der untoten Gehirnfresser. Nun nahm die Reihe der Tagebucheinträge auch beim Titel-Magazin ihren vielversprechenden Anfang:

Die postapokalyptische Berichterstattung ging bereits in den zweiten Teil, man darf auf mehr gespannt sein. Ich für meinen Teil bin schon durchs bloße Lesen angsterfüllt und kann nicht länger ruhig schlafen, weil Kettensäge, Katana und Scharfschützengewehr unterm Kopfkissen ziemlich ungemütlich werden.

Alles durchgelesen? Die nächste Ladung literarischer Ganzkörpermassagen folgt nächsten Sonntag, bis dahin seid ihr erneut herzlich eingeladen, uns eure persönlichen Empfehlungen per Twitter oder Mail zukommen zu lassen.

Sämtliche Artikel sind übrigens in hübsch aufbereiteter Version zum Nachlesen für eure elektronischen Lesegeräte verfügbar. (Kindle / Epub) – Viel Spaß beim Lesen!

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