Superlevel

w00t zum Sonntag

Die hellblaue Alarmsirene, in hübscher Schrift mit den Worten “ACHTUNG, LEKTÜRE” versehen, leuchtet hell, während von irgendwo Khachaturians Säbeltanz erklingt. Ganz recht, es ist Zeit für das allwöchentliche w00t zum Sonntag mit unseren Leseempfehlungen rund um Spiele und Spielkram! Diesmal unter anderem mit Raubzügen im Weltraum, Tagträumen von Monkey Island, Formalismus und – na klar – BioShock Infinite. Viel Spaß!

Joe Köller warf die berechtigte Frage auf, warum ein Spiel mit so schlauen Ansätzen wie BioShock Infinite unbedingt in die Form eines gewaltüberladenen Shooters gepresst werden musste:

Rainer Sigl nahm die Diskussionen um BioShock, Tomb Raider und Dead Space außerdem zum Anlass, das gesamte Genre des Egoshooters in Frage zu stellen und warf fünf Thesen in den Raum, die es aufwerten könnten:

Auch Zigurrat-Macher, Review-Monster und Haarschnitt-Koryphäe Tim Rogers hat sich mit BioShock Infinite beschäftigt – und zwar in aller Ausführlichkeit und so, wie es ein Tim Rogers eben tut:

Wie kaum ein anderes Spiel gewährt uns der raumschiffbasierte MMO-Sandkasten EVE-Online Einblicke in die Natur des Menschen. The Australian Job ist die unterhaltsame Geschichte eines kleinen Weltraumganoven:

Adventure-Legende Ron Gilbert schwelgte in Erinnerungen und skizzierte die Bedingungen, unter denen er heute ein neues Monkey Island entwickeln würde. Warnung: Kann Spuren von Konjunktiven und Wunschträumen enthalten:

Chris Priestman von Indie Statik ging der Frage auf den Grund, warum Spieleentwickler ihre Werke kostenlos zur Verfügung stellen. Dafür sprach er u.a. mit Locomalito, Sophie Houlden und Joshuah Riley:

RPS’ John Walker antwortete auf die teilweise haarsträubenden Allgemeinaussagen eines Artikels des PA Report zur Beziehung zwischen Inhalten und Werbung einer Website:

Raph Koester eröffnete in einem offenen Brief an Leigh Alexander eine weitreichende Diskussion zu Games-Formalismus und -Definitionen, auf den neben Alexander selbst unter anderem Robert Yang und Mattie Brice reagierten:

Und zum Anhören: Das einstündige Radiofeature “Wie Computerspiele Geschichten erzählen” von Christian Schiffer über digitales Storytelling und ein Medium auf dem Weg zur neuen und zugleich traditionsbewussten Form der Literatur.


Das war’s für diese Woche – bis nächsten Sonntag seid ihr wie immer eingeladen, uns eure Empfehlungen per Twitter oder Mail zukommen zu lassen. Mehr Empfehlungen, die es zum Teil nicht in unsere Auswahl geschafft haben, finden sich in unserem QUOTE.fm-Profil.

Danke an den Rest der Superlevel-Crew, die mich in einer verhältnismäßig stressigen Woche tatkräftig mit Texten und Zitaten versorgte.

Sämtliche Artikel sind übrigens in hübsch aufbereiteter Version zum Nachlesen für eure elektronischen Lesegeräte verfügbar. (Kindle / Epub) Viel Spaß beim Lesen!

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