GBJam 3: Skylands

Skylands

Die Zeichentrickserie Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew, die im Englischen den bedeutend einfacheren Namen TaleSpin trägt, war für mich als Kind stets ein Rätsel. Da waren diese Tiere aus dem Dschungelbuch, aber sie waren plötzlich nicht mehr im Dschungel, sondern Teil eines Luftfrachtunternehmens? Sinnlos, das zu hinterfragen. Ich konsumierte die Serie trotzdem. Vielleicht begann in dieser Zeit eine seltsame Faszination für die Luftfahrtmaschinen vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Doppeldecker und Zeppeline üben auf mich jedenfalls nach wie vor eine ungeheure Faszination aus. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich Skylands nicht widerstehen konnte, dem GBJam-Beitrag der Entwickler Drew Wellman und Matt Frith.

In Skylands durchpflüge ich mit meiner futuristischen Flugmaschine den Himmel auf der Suche nach feindlichen Flugzeugen und Luftschiffen. Ein Aufeinandertreffen endet dabei stets als bewaffnete Auseinandersetzung. Im Luftraum schweben zudem ein paar Inseln, die als Flughafen nutzbar sind, einige davon reparieren dankenswerterweise auch mein Flugzeug. Zudem kann ich mir von erbeutetem Geld meine Maschinen aufrüsten lassen, was wiederum die Jagd nach neuen Feindflugzeugen erleichtert.

Wie Käpt’n Balu fühle ich mich bei Skylands nicht gerade, schließlich beschränkt sich meine Tätigkeit auf das Abknallen von Gegnern, von denen ich noch nicht einmal weiß, warum sie meine Gegner sind. Spaß macht das Spiel trotzdem, immerhin stellt sich nach einer Weile ein angenehmes Fortschrittsgefühl ein. Mit dem Dschungelbuch hat Skylands übrigens nichts zu tun.