Kyoto

Kyoto ist kein Spiel. Es ist viel mehr ein audio-visueller Streifzug durch eine programmierte Flora, die mit dem Betrachter interagiert. Kyoto hat kein Ziel. Es geht nicht darum, möglichst schnell von A nach B zu gelangen, sondern so lange bei A zu verweilen, bis einem der Sinn nach B steht.

Die Windows-Freeware stammt von Eddie Lee, Jack Menhorn und Jack Sanders und ist als Hommage an die gleichnamige Wahlheimat zu verstehen. Man muss nicht gleich der Esoterik verfallen sein, um derartige Spielwiesen zu mögen, aber Kyoto erfordert schon eine gewisse Offenheit gegenüber experimenteller Digitalkost.