Archiv: #html5

html5

Reiner Zufall: Infini-Quest

Ich erkläre meine Aufgabe einem wütenden Helden. Währenddessen finde ich etwas: einen Ziegelstein. Den Ziegelstein verwende ich gleich, um auf einen verdächtigen Strauß einzuschlagen. Obwohl ich mir Mühe gebe, verletze ich mich dabei. Besser läuft da schon die Attacke mit der Armbrust auf den aggressiven Fasan. Bei seinem Ableben spendiert mir dieser immerhin eine Violine. (…)

Ludum Dare 31: Entire Screen of One Game

Manchmal filme ich gern mit dem Handy meinen Fernseher. Was er abbildet, ist keine Überraschung, aber irgendwie doch faszinierend: ein Handy im Fernseher im Handy im Fernseher im Handy im Fernseher im Handy im Fernseher. Und so weiter, versteht sich. Mein Hirn fühlt sich wohl beim Gedanken an endlose Verschachtelung. Manchmal frage ich mich, ob die Atome unseres Universums nicht vielleicht kleine Planeten sind, auf denen wieder andere Lebewesen existieren, deren Universum ebenso unerkundet ist wie das unsere. (…)

Kreatives Nichtstun: der Inspirograph

Ich erinnere mich noch mit Freude an eines der großen Spielzeuge meiner Kindheit: den Spirograph. Er bestand eigentlich nur aus ein paar Plastik-Zahnrädern mit Löchern, die wiederum im Inneren einiger Radkränze rotierten. Angetrieben wurden sie durch die Zugkraft von Stiften, die in besagte Löcher gesteckt wurden. Wundersame Muster erstanden so – genannt Zykloide. (…)

0h h1: Lückenfüller für Fortgeschrittene

Wer wie ich Logikrätsel liebt, jedoch keine Lust auf die verranzten Sudoku-Heftchen vom Bahnhofskiosk hat, könnte große Freude mit Oh h1 haben. Obwohl es eigentlich nur um die Beantwortung der Farbensinnfrage “Rot oder Blau?” geht, fordern die drei Grundregeln mitsamt den bis zu 10×10 Felder großen Regeln die grauen Zellen gehörig heraus.

Ludum Dare 30: TL;DR (A-L)

A-L / M-Z

In den letzten zwei Wochen twitterte ich fast täglich Empfehlungen inklusive Screenshots zu über 230 Einreichungen des 30. Ludum Dares (insgesamt entstanden dieses Mal 2.538 Spiele), die mir nennenswert erschienen. Manche von ihnen sind nur ausgeklügelte Konzepte, andere wunderschöne Explorationsangebote in fantastischen Welten, während weitere Titel einen erstaunlichen Spielspaß bieten. (…)

Ludum Dare 30: Orange

Alles, das von dem abweicht, was wir als vertraut empfinden, nehmen wir als fremd wahr. Das kann sich auf unbekannte Gerüche oder Geschmäcker beziehen, unglückseligerweise jedoch auch auf andere Menschen. Menschen können aus verschiedenen Gründen als fremd wahrgenommen werden – aufgrund ihrer Hautfarbe etwa, ihrer Sexualität, Ethnizität, Religion oder schlichtweg weil sie Linkshänder sind oder zu große Füße haben. (…)

GBJam 3: Tim_

Es ist selten, dass Gegner in Computerspielen um ihr Leben winseln. Wenn es doch geschieht, dann meist vor allem in Szenen, die eine Geschichte vorantreiben sollen. Schließlich sollen sich Spieler mit dem Protagonisten identifizieren oder das, was er macht, zumindest irgendwie verstehen können. Entwickler Killiano Lopes sieht das offenbar anders. In seinem GBJam-Beitrag Tim_ schickt er ein Kaninchen auf einen Feldzug gegen ein Königreich aus Krokodilen. (…)

Fwd: Fuck Everything

Am 19.08.2014 22:16, schrieb Herr Fabu:
>>
Fuck Everything is a dating-simulation game that concentrates the hyper-sexuality, perversity, masculinity and obscenity of present day cyber and rape culture into one fantasy world.
<<
Möchte das jemand übernehmen?
(…)

GBJam 3: Disper

Amnesie ist immer ein besonders unkreativer Anfang für eine Videospielgeschichte, dient sie doch lediglich dazu, zu erklären, warum der Spieler am Anfang genauso wenig über die Spielwelt weiß wie der Protagonist selbst. Zu den Hochzeiten des Game Boy gab es dieses Erklärungsproblem noch gar nicht. In Fortress of Fear etwa pflanzte Entwickler Rare einfach einen Ritter in eine zweidimensionale Landschaft voller generischer Monster – den meisten Spielern genügte das. (…)

GBJam 3: Jaeger Master

Wer Guillermo del Toros Pacific Rim noch nicht gesehen hat, sollte den Film wirklich nachholen. Riesige Kampfroboter, Jaeger genannt, schlagen ebenso gigantischen Monstern ins Gesicht. Es ist ein wenig wie überdimensioniertes Wrestling: nur mit ein paar Bier wirklich genießbar, aber wer es schafft, sich darauf einzulassen, hat den Spaß seines Lebens. (…)

Indie Fresse #040 – Maschinen-Mensch

“Role models are important.” (Murphy)

Bald ist wieder die allersupermegawichtigste Spielemesse der Welt! Besonders freue ich mich ja darauf, endlich mal The Curious Expedition zu spielen — eines der wenigen Roguelikes, das so klingt, als könnte es mir Spaß machen.
Es ist außerdem eines der wenigen Spiele, die mit Hilfe eines Femcrunchs erstellt wurden. (…)

GBJam 3: Out of Sight, Out of Mind

Computerspiele werden der Realität optisch immer ähnlicher. Bei Rennspielen sehen die glatt polierten Oberflächen der Sportwagen inzwischen nahezu fotorealistisch aus, bei Golfspielen wirkt es fast, als würde jeder einzelne Grashalm auf dem Fairway realistisch berechnet. Beeindruckend zeigt sich dieser Fortschritt auch bei Kriegsspielen: Aus Sicht einer taktischen Kamera sieht das Bombardement irgendwelcher Terroristen schon fast aus wie die Bilder aus der Tagesschau. (…)

The Wizard: Guck mal, Mama, ich kann zaubern!

Einst war Zauberei etwas wahrlich Mystisches und Geheimnisvolles. Der Gedanke daran, dass es Leute geben könnte, die sich durch pure Willenskraft über die Naturgesetze hinwegsetzen können, regte die Fantasie der Menschen an, ließ sie aber gleichzeitig in ihrem Innersten erschaudern – schließlich war Zauberei Hexenwerk und Hexenwerk Teufelszeug. Heute sind Magier nichts Besonderes mehr. (…)