Archiv: #action

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Retro City Rampage

Wir schreiben das Jahr 2002. Der kanadische Spieleentwickler und Tüftler Brian Provinciano fasst den verwegenen Plan, GTA III in abgespeckter Form und um eine Dimension gekürzt für das Nintendo Entertainment System zu kreieren. Um das GTA- Tribut Grand Theftendo aber überhaupt in Angriff nehmen zu können, muss sich Provinciano erst ein eigenes SDK – bestehend aus Hard- und Software – basteln. (…)

Rot Gut

Es war ein verregneter Freitagmorgen, als er in mein Büro kam: “Mein Name ist Fabu“, hauchte er und führte langsam einen stark behaarten Zeigefinger über den Stoff seines roten Kleids. “Ich möchte, dass du etwas über Rot Gut schreibst.” Alles in mir sträubte sich gegen diesen Auftrag, aber ich war zu alt und zu müde und viel zu sehr angewiesen auf den Gutwillen von bärtigen Männern in hauchdünnen Kleidern, um nein zu sagen. (…)

Bit Dungeon

Bit Dungeon ist ein Hack’n’Slay, in dem das Genre auf das Nötigste reduziert wurde. Also namenloser Krieger müsst ihr euch durch zahlreiche Dungeons prügeln und es mit feindlich gesonnenem Gesindel aufnehmen. Die Geschichte, sofern es überhaupt eine gibt, ist vollkommen nebensächlich und lediglich das Aufstocken des Inventars und das Anheben der drei Charakterwerte sind hier von Interesse. (…)

Black Mesa

14 Jahre sind eine lange Zeit — das gilt umso mehr für die Games-Branche. 1998 erschien Half-Life, das Debütspiel des bis dahin unbekannten Entwicklerstudios Valve, und es war ein revolutionärer Meilenstein: Kein Spiel zuvor hatte es derart geschafft, ohne Bruch der Immersion eine Geschichte so unmittelbar, packend und intelligent im zuvor eher brachialen Genre des First-Person-Shooters zu erzählen. (…)

Mark of the Ninja

Es folgt ein Gastartikel von Torsten “Don” Hartmann. Sein Twitter-Pseudonym lautet @DonsWelt und er führt ein eigenes Blog, das ebenfalls diesen Namen trägt. Für Superlevel nahm Torsten Mark of the Ninja (XBLA) unter die Lupe.

Ninja (jap. 忍者, deutsch: ‘Verborgener’) — romantisierte Helden japanischer Folklore und persönliche Lieblinge in Videospielen meinerseits. (…)

Armed with Wings: Culmination

“Es ist unbefriedigend, Kinder zu schlagen.” Mit diesen Worten schlug mir Vandheer Lorde das Duell aus, in dem ich einen ruhmreichen Tod oder die Erfüllung meiner Rache gefunden hätte. Kind? Ein von Wut erfülltes Kind? Meiner Schwertkunst kann niemand das Wasser reichen, nicht einmal Vanderheer! Oder doch?
Warum dann diese Reise durch einen zwielichtigen, mit Tusche gezeichnetem Wald in dem ich mit harter Bleimine eingesetzte Monster durch den tödlichen Tanz meiner Klinge in die Schatten zurückschicke? (…)

They Bleed Pixels

Es folgt ein Gastartikel von Maik „Aulbath“ Wiechmann. Er bloggt für Shodannews und twittert unter dem Pseudoym @InsertDiskII. Für Superlevel nahm Maik das neue Indiegame They Bleed Pixels unter die Lupe.

Das hat sich Emily the Strange sicherlich anders gedacht — eben noch für amerikanische Möchtegerns im Hot Topic abgehangen, nur um dann fein gepixelt in einem Lovecraft’schen 8-Bit-Alptraum mit lila Haut und Scherenhänden aufzuwachen. (…)

Super House of Dead Ninjas

Wisst ihr, was das Flashgame Super House of Dead Ninjas besonders gut macht? Es gibt einem das gute Gefühl, ein Virtuose an der Tastatur zu sein. Nur selten kann man in einem Spiel ungeübt so rasant und elegant Gegner niederstrecken — und im nächsten Augenblick scheitern. Ausgestattet mit Schwert, Wurfsternen, Bomben, Magie und flinken Füßen gilt es, möglichst schnell Gebäudekomplexe zu durchqueren und auf dem Weg allerlei Unruhe zu stiften. (…)

Deadlight

Schon wieder eine Zombieapokalypse? Ich hole dann mal Axt und Schrotflinte aus dem Schrank, ist doch immer dasselbe mit den Untoten: Sie kommen stöhnend auf einen zugetorkelt und warten nur darauf, den Kopf zu verlieren. Was soll da das XBLA-Spiel Deadlight noch Neues bringen? Einiges, dachten sich die spanischen Entwickler des frisch gegründeten Teams von Tequila Works und bastelten einen Puzzle-Plattformer, der aus dem überlaufenen Zombie-Szenario noch eine Menge rausholt. (…)

Cavenaut

Ein guter Höhl-o-Naut braucht Geduld, eine gute Portion Mut und ein besseres Rhythmusgefühl als ein Beat Sneak Bandit. Nur dann sind dem Cavenaut die kostbaren Schätze sicher, die im Peru der 50er vergraben wurden. Hinter der schlichten Pixeloptik versteckt sich ein erstaunlich großes Spiel. Cavenaut beeindruckt mit tollen Animationen, atmosphärischem Sounddesign und einem cleveren Spielprinzip irgendwo zwischen Boulder Dash und Spelunky. (…)