Archiv: #arcade

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Dirt 4: Der zweite Wunsch

Ein Mann reibt an seinem Getränk und wie aus dem Nichts erscheint ein Bierflaschengeist. „Du hast drei Wünsche frei!“, sagt der Geist und der Mann wünscht sich ohne lang zu überlegen ein großes Glas Bier, das immer gefüllt ist – ganz gleich, wie viel er davon trinkt. Auf die Frage, was denn sein zweiter Wunsch sei, antwortet der Mann: „Noch eins!“
Mein Name ist Fips Asmussen und Dirt 4 ist wie das zweite Bierglas, das immer bis zum Rand gefüllt ist. (…)

Wild & Zandt Vol. 2 – Rewind


Gerade einmal fünf Monate sind seit der Pilotfolge vergangen und schon ist Wild & Zandt, der Podcast über Computerspiele und Musik, mit einer neuen Episode am Start. Na gut, am Intervall lässt sich vielleicht noch arbeiten, aber wo wir schon bei Intervallen sind, sprechen wir doch lieber über Musik als über Versäumnisse! (…)

Jazzension – Folge 8: Old Time Hockey

Viele haben sich sicher schon gefragt, wann es endlich eine weitere Folge des Superlevel-Kultformats Jazzension geben wird.
Zumindest habe ich mir das in den letzten Tagen eingeredet, um mich für einen weiteren Anlauf zu motivieren, die Spitze der internationalen Podcast-Charts zu erklimmen. Helfen soll mir dabei dieses Mal das Arcade-Eishockeyspiel Old Time Hockey, das mit seiner 70er-Jahre-Amateurligaästhetik in meinen Augen ein ähnliches Publikum ansprechen dürfte, wie meine mit uralter Jazzmusik unterlegten Videospielrezensionen. (…)

Shut Up & Slam Jam Karate Basketball: Durch die Reuse gezimmert

Sportspiele sind längst mehr Rollenspiel und Simulation als das, was ihre pixeligen, unrealistischen und enorm zugänglichen Vorfahren vor Urzeiten ausgemacht hatte: ungefilterter, kurzweiliger Spaß. Shut Up And Slam Jam Karate Basketball straft inhaltlich nicht nur seinen viel zu langen Titel Lügen, sondern bietet genau was, was viele Sportsimulationen mit ihren Werten, Kalkulationen, Trainingseinheiten und umfangreichen Story-Modi vermissen lassen – Anhänger von NBA Jam werden wissen, worauf ich hinaus will. (…)

Blast from the Past: Wonder Boy


Nachdem meine Mutter sich von meinem Vater scheiden ließ, machte sie sich mit einem Schnellimbiss selbständig, um von Staat und Ex-Mann finanziell unabhängig zu sein. Der klitzekleine Imbiss befand sich am Ortseingang meines Heimatsdorfes im ländlichen Schleswig-Holstein. Meine Mutter arbeitete täglich von früh bis spät und wenn ich sie tagsüber sehen wollte, musste ich aktiv werden. (…)

5 aus 16: Marcus


Hallo, Jahresende jetzt! Abermals ist dies eine willkommene Zeit, um ein Fazit zu ziehen. Viele machen das. Ganz oft sagen dann die vielen, dass 2016 ganz furchtbar war. Aber eigentlich nur, wenn man weiß, was in der Welt so vor sich gegangen ist. Wer sich stattdessen in einem Atomschutzbunker mit den Spielen verschanzt hatte, die in den kommenden Tagen auch die Toplisten der Superlevel-Autorinnen und -Autoren ausfüllen werden, wird 2016 sicher in besserer Erinnerung behalten. (…)

Maldita Castilla EX: Früher war alles wie früher

Früher waren Kinder noch anständig und haben im Wald gespielt, sagen unsere Großeltern. Früher waren Spiele noch schwer und hatten eine Seele, sagen wir. Nostalgie ist die Bildkorrektur der Erinnerung. Sie ist der glitzernde Staub der Zeit, der nach und nach alle Unebenheiten und Brüche überdeckt.

Nicht zu Unrecht sieht der Spanier Juan Antonio Becerra, alias Lokomalito, in seiner Arbeit etwas Archäologisches. (…)

Lichtspeer: Total laser

Es ist und bleibt ein kleines Wunder, dass man im Ausland neben Hitler, Volkswagen und Bratwurst gerade alpenländische Bräuche mit Deutschland assoziiert. Lederhosen, Gamsbärte, Schuhplattler – das funktioniert auf dem Oktoberfest schon so zünftig, dass es auch in ganz Deutschland zur Leitkultur geworden sein muss. Auch wenn es bei einem polnischen Entwicklerstudio naheliegt, dass sich der Fokus vom Zwirbel- hin zum diabolischen Chaplin-Bart-Träger verschiebt, spielen Lichthund mit ihrem konstant zwischen dämlich überzogen und höllisch schwer pendelnden 2D-Speerwurfsimulator Lichtspeer mit gänzlich anderen Klischees. (…)

Blast from the Past: Dynablaster

Ich bin immer noch der Meinung, dass sich Coolness am besten durch relative Nähe zu Ninjas bemessen lässt. Kurzärmelige Hemden verhindern beispielsweise die Vermummung des Körpers. Ninjas würden so etwas niemals tragen. Also sind die Hemden uncool. Herd-Espressokocher erfüllen eine überlebenswichtige Funktion mit maximaler Schlichtheit und minimalem Materialaufwand. Und sie tun weh, wenn man sie über den Kopf gezogen bekommt. (…)

N++: Grau in Grau


Laufen. Springen. Schneller laufen. Höher springen. Mit gerade mal zwei Richtungen und einer Aktion lässt N++ selbst die meisten Arcade-Automaten so kompliziert wie Kampfjets aussehen. Als Strichfigur, die auf einigen Bildschirmen wohlwollend als Ninja bezeichnet wird, sprintet man gegen die Uhr durch abstrakte Level, sammelt Münzen ein und weicht Minen, Raketenwerfern und Laserkanonen aus. (…)

Furi – In der Schlachterei

Direkt ins kalte Wasser geworfen, wird mir innerhalb weniger Minuten klar, dass ich in Furi nur durch häufiges Ertrinken das Schwimmen erlernen kann. Hier gibt es keine ausschweifenden Tutorials, kein Kanonenfutter, nur ausufernde Duelle mit überlegenen Gegnern, die jeden meiner Fehler bestrafen. Ein faszinierender und unerbittlicher Rausch aus Nah- und Fernkampf, Kugelhagel-Momenten und einer unterschwelligen Melancholie, die immer wieder auch die eigene Gnadenlosigkeit infrage stellt. (…)

The GOP Arcade – Keeping your politics in my games


Verschwörungstheoretiker hätten an The GOP Arcade keinen Spaß, denn man kann keine grünlinke Verschwörung der feministischen Illuminati der BRD GmbH wittern, wenn die Botschaft offensichtlich ist. Wo The Force Awakens seinen eigentlichen Zweck, die weiße Herrenrasse auszurotten – ja, wirklich; googlet es lieber nicht – sehr subtil versteckt, beschäftigen sich die Spiele in der GOP Arcade alle mit einer starken Meinung mit aktuellen Themen des US-amerikanischen Wahlkampfs. (…)

The Lost Levels: 06/2016 — Hype Edition


Bis auf DOOMIAN habe ich mich in der letzten Zeit auf Superlevel ziemlich rar gemacht. Der Grund dafür ist nicht etwa das sommerliche Wetter, sondern die Tatsache, dass ich derzeit eine mehrmonatige Fortbildung zum Berufsbetreuer mache. Doch dazu später auf anderen Kanälen mehr. Die anderen Boys und Girls haben ebenfalls viel um die Ohren, deswegen blieb hier im vorigen Monat viel liegen. (…)